Testbericht

Hanse 445

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So eine Hanse ist ja ein schönes Schiff. Die neue 445 schon gar: ein bisschen breiter ist sie geworden als die Vorgängerin 430 (gut 20 cm), der Salon noch ein bisschen größer, vorn und achtern separate Duschkabinen. Ein Boot zum entspannten Segeln, das Häuschen im Hafen, oder in der Bucht – oder auf der Regattabahn, jedenfalls bisher. Denn gerade da, wo Hanse bisher mit Alinghi-Konstrukteur Vrolijk als Hausdesigner mit Rennkompetenz glänzte, bekommt das Brot-und-Butter-Produkt des Hanse-Konzerns jetzt Konkurrenz aus dem eigenen Haus. Die Marke Varianta 44 soll den Renn-Part in Zukunft übernehmen. Diese Schwester – 1,2 Tonnen leichter und recht spartanisch – bezieht ihre Performance ausgerechnet aus dem ehemaligen Hanse 430-Rumpf, dem Vorgänger der 445.
Das verändert die hausinterne Positionierung entscheidend. Die neue Hanse 445 konnte ein wenig fülliger werden, Geschwindigkeit steht nicht mehr an erster Stelle, sondern Wohnwert. Wohlgemerkt nicht Langfahrtkompetenz, denn diese Rolle wurde schon der ebenfalls zum Hanse-Konzern gehörenden Marke Moody zugedacht. Bleibt für Hanse ein Markt, der vielleicht mit dem Namen Lifestyle-Cruiser richtig umschrieben wäre...

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Veröffentlicht am : 01.04.2011