Deutsche Segel-Bundesliga

Schiedsrichter lernen bei der Bundesliga

Nicht nur Lindau war als Austragungsort in diesem Jahr neu für die Segel-Bundesliga, sondern auch die Zusammensetzung der Jury war dieses Mal besonders. Im Rahmen der von World Sailing organisierten Schiedsrichterausbildung zum „International Umpire“ (IU) kamen beim Liga-Event in Lindau zwölf Teilnehmer aus der ganzen Welt zusammen.

Internationale Schiedsrichter beim Lehrgang bei der Segel-Bundesliga- Foto: Lars Wehrmann

Internationale Schiedsrichter beim Lehrgang bei der Segel-Bundesliga- Foto: Lars Wehrmann

Sie übernahmen unter Anleitung eines ligaerfahrenen Umpire drei Tage lang die Steuer der Jury-Motorboote und paukten zwischendurch fleißig die Theorie. „Dass World Sailing auf die Segel-Bundesliga zugekommen ist, zeigt, wie das Format im internationalen Segelsport akzeptiert und geschätzt wird. Ich denke, dass wir unsere Erfahrungen und unser Wissen im Bereich des umpired Fleetracings gut an die internationalen Kollegen weitergeben konnten“, so Ulrich Finckh, Chief Umpire der Deutschen Segel-Bundesliga. Das IU-Seminar bei der Bundesliga stattfinden zu lassen, war einzigartig, denn sonst werden diese hochklassigen Seminare nur bei Matchracing Veranstaltungen integriert. Unter anderem aus Venezuela, Schweden, Polen, der Türkei oder Norwegen kamen die Teilnehmer. Die Plätze sind heißbegehrt, denn nur durchschnittlich ein bis zwei Mal im Jahr wird dieses Seminar für 5-10 Teilnehmer weltweit angeboten.

Die Ausbildung zum Wasserschiedsrichter ist anspruchsvoll und herausfordernd. Das Seminar umfasste einen zweitägigen theoretischen sowie einen dreitägigen praktischen Prüfungsteil. Besteht der Teilnehmer alle Bestandteile, kann er sich bei World Sailing um die Aufnahme als Wasserschiedsrichter bewerben. Geleitet und abgenommen wurde die Veranstaltung in Lindau von drei World Sailing Instruktoren.

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Veröffentlicht am : 10.06.2017