Foiling-Regatta

SVB Team Germany sammelt wichtige Erfahrungen bei GC32-Meisterschaft

Das Team vom Oman Air hat sich den Sieg bei der ersten GC32-Meisterschaft gesichert. Auf dem heimischen Revier vor Muscat/Oman setzte sich die Mannschaft gegen Alinghi/Schweiz und das SAP Extreme Sailing Team/Dänemark durch. SVB Team Germany kam bei seinem ersten Regatta-Auftritt mit einem Foiling-Kat auf Rang zehn unter elf gestarteten Mannschaften.

Das bisher größte Feld von GC32 ging in Muscat an den Start. Foto: Jesús Renedo / GC32 Championship Oman 2017

Das bisher größte Feld von GC32 ging in Muscat an den Start. Foto: Jesús Renedo / GC32 Championship Oman 2017

Oman Air bewies mit einer konstanten Leistung in den 16 Wettfahrten seine Klasse. Vom ersten Tag an hatte die Heimmannschaft die Führung inne. Mit sechs ersten und drei zweiten Plätzen hatte die Mannschaft, bei der zu dieser Saison der amtierende Match-Racing-Weltmeister Phil Robertson das Ruder übernommen hat, am Ende 14 Punkte Vorsprung vor Alinghi. Bei den Schweizern saß Eigner Ernesto Bertarelli über weite Strecken der Regatta an der Pinne. Er gewann damit die Owner-Driver-Trophäe.

Die GC32 Meisterschaft bot das bisher größte Feld in dieser Klasse bei einer Regatta auf. Es war ein Zusammenschluss aus den beiden Regattaserien, die auf dem 32-Fuß-Foiling-Kat ausgetragen werden: die Extreme Sailing Series und die GC32 Racing Tour.

Bereits in wenigen Tagen werden die GC32 bei der Extreme Sailing Series an gleicher Stelle wieder gegeneinander antreten. Dann aber durchaus in anderer Besetzung. So baut Alinghi seine Mannschaft für den Profi-Circuit bereits wieder um. Für Ernesto Bertarelli, der noch während der Meisterschaft wieder nach Europa reiste, übernahm Arnaud Psarofaghis das Ruder.

Alle Teams konnten sich während der Regattawoche steigern – insbesondere die beiden Nachwuchs-Mannschaften vom SVB Team Germany und Youth Vikings Denmark. Während bei den Dänen mit Coach Michael Hestbæk ein erfahrener AC-Segler die Skipper-Position übernommen hatte, agierte die SVB-Mannschaft mit dem Kader, der im Juni auch beim Red Bull Youth America's Cup an den Start gehen soll. Mit den drei Brüdern Paul, Max und Johann Kohlhoff segelten auch noch Moritz Burmester und Phillip Kasüske.

Im Verlaufe der fünf Tage zeigte die Ergebnis-Kurve der Deutschen dabei leicht nach oben. Während sie sich in den ersten Tagen fast ausschließlich Duelle am Ende des Feldes mit den Vikings lieferten, wurde im weiteren Verlauf der Anschluss an die vordere Region immer mehr hergestellt. Und im letzten Rennen gelang mit Rang fünf sogar eine Platzierung in der ersten Hälfte. Am dritten Tag schien sogar eine Platzierung noch weiter vorn möglich zu sein, als das SVB Team auf Rang drei am Lee-Gate ankam. Dann aber brach der Wind ein, und das Rennen wurde abgebrochen: „Wir haben uns wirklich auf diesen Schwachwind-Tag gefreut, da wir wussten, es wird dann etwas einfacher, zur Spitze des Feldes aufzuschließen. Schade, dass der Wind eingebrochen ist. Aber es war eine sehr gute Praxis-Einheit für uns“, sagte Taktiker Max Kohlhoff.

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Veröffentlicht am : 06.03.2017