Youth America's Cup

SVB Team Germany gegen Schweden, Frankreich und Japan

Die Initiatoren des Red Bull Youth America's Cup, die beiden Doppel-Olympiasieger Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher aus Österreich, haben die Vorrunden für den Youth America's Cup vor Hamilton/Bermudas bekanntgegeben. Gesegelt wird zunächst in zwei Sechser-Pools. Das deutsche SVB Team Germany bekommt es in Pool A unter anderem mit dem AC-Nachwuchs aus Schweden, Frankreich und Japan zu tun.

Der Youth America's Cup richtet sich an Segler zwischen 18 und 24 Jahren. Zwölf Teams haben sich für das Ereignis qualifiziert. Dabei sind die sechs Nachwuchs-Crews von den am America's Cup beteiligten Mannschaften für eine Teilnahme an dem Jugend-Ereignis gesetzt gewesen. Die weiteren Mannschaften mussten sich in einem Training, das von Hagara/Steinacher begutachtet wurde, beweisen. Die deutsche Mannschaft um den Nacra-17-Segler Paul Kohlhoff segelte im Herbst vor Brest/Frankreich und überzeugte dabei mit seiner Performance. Eine große Hürde war es jedoch, das Budget für die Teilnahme zusammen zu bekommen. Mit dem Bremer Spezialversand für Yachtzubehör SVB wurde schließlich der namensgebende Sponsor gefunden, der eine Teilnahme möglich machte.

Nach der nun erfolgten Setzung der Pools trifft das SVB Team Germany auf: Artemis Youth Racing (Sweden), Team France Jeune, Kaijin Team Japan, Youth Vikings Denmark, und Team Tilt (Schweiz).

Pool B umfasst die Crews: Team BDA (Bermuda), New Zealand Sailing Team, Land Rover BAR Academy (Großbritannien), Spanish Impulse Team, Next Generation USA, Candidate Sailing Team (Österreich).

Gegen die beiden künftigen Pool-Gegner Youth Vikings und Team Tilt segeln die Deutschen derzeit bei der GC32 Meisterschaft vor Muscat/Oman. Während sich Team Tilt in der vorderen Hälfte dieser Meisterschaft etabliert hat, zahlen das SVB Team und Youth Vikings noch viel Lehrgeld. Im Sommer werden die Teams dann auf foilenden AC45-Katamaranen antreten. Damit segeln die jungen Teams auf den Kats, die auch bei der AC World Series eingesetzt wurden und die Geschwindigkeiten von 35 Knoten erreichen können.

Hagara erklärt das Format: „Jedes Team wird mit sechs Mann segeln. Aus den Sechser-Pools werden sich jeweils die besten vier Teams für das Finale qualifizieren, zu dem dann ein großes Feld von acht Booten an den Start gehen wird. Der Rennkurs wird der gleiche wie beim America's Cup sein. Es wird also eine große Herausforderung werden, aber auch eine großartige Gelegenheit zum Lernen und sich selbst zu verbessern.“ Schon die erste Auflage des Youth America's Cup vor dreieinhalb Jahren hat bewiesen, welch perfekte Plattform dies für eine Profikarriere ist. Acht Starter aus dem Debüt des Cups haben eine Profi-Karriere eingeschlagen, darunter auch Peter Burling und Blair Tuke, die Olympiasieger von Rio im 49er. Beide sind nun an Bord des Emirates Team New Zealand. Burling steuert den neuseeländischen Kat beim America's Cup.

„Die beiden Pools sehen gleich stark aus. Allerdings ist das britische Team sicherlich favorisiert, da es bereits Erfahrung mit foilenden Katamaranen aus der Extreme Sailing Series hat“, sagt Steinacher. „Aber es wird sicherlich auch nicht einfach sein, dieser Favoritenrolle gerecht zu werden.“ Um sich auf die Herausforderung einzustellen, werden die Teams des Pools A vom 8. Mai bis zum 3. Juni vor Bermuda trainieren, anschließend die Teams aus dem Pool B. Die Qualifikation im Red Bull Youth America's Cup ist für den 12. bis 16. Juni terminiert (die Pools segeln jeweils über zwei Tage), das Finale steigt am 20. und 21. Juni.

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Veröffentlicht am : 02.03.2017