Regatta

Seesegel IDM 2018 in Flensburg

Der Flensburger Segel-Club wird zu Beginn der Flensburger Förde Woche 2018 (7. bis 15. September) die 23. Internationale Deutsche Meisterschaft der Seesegler ausrichten. Nach vier Tagen mit drei Tagen Inshore und einem Tag Offshore sollen dann die Deutschen Meister gekürt werden.

„Es passt einfach alles. Flensburg mit viel Erfahrung in der Ausrichtung wichtiger Meisterschaften hat ja auch schon Weltmeisterschaften organisiert. Der Termin kollidiert nicht mit einer Europa- oder Weltmeisterschaft, und wir vom Deutschen Segler-Verband möchten Flensburg auch stärken“, begründete der Vorsitzende des DSV-Seesegelausschusses, Dr. Wolfgang Schäfer (Lüneburg), die Entscheidung für Flensburg. Die ORC-Weltmeisterschaft 2018 wird vom 12. bis 20. Juli in Den Haag / Niederlande ausgetragen und sehr dicht anderen deutschen Großereignissen. Nur drei Wochen zwischen der Kieler Woche (16. bis 24. Juni) und der WM vor Den Haag sprachen somit gegen die zehnte IDM vor Kiel, das sich neben Flensburg ebenfalls für die Ausrichtung der IDM im kommenden Jahr beworben hatte.

„Wir freuen uns, dass wir den Zuschlag bekommen haben und richten uns nach den Wünschen der Aktiven, die eine Meisterschaft gern auf vier Tage beschränkt haben möchten“, so Claus-Otto Hansen, oberster Wettfahrtleiter des FSC, der zum siebenten Mal den Zuschlag erhalten hat. Ob die Wettfahrten von Donnerstag bis Sonntag oder von Freitag bis Montag gesegelt werden, wird demnächst entschieden.

„Unser Ziel ist es auch, dass eine große deutsche Flotte zur ersten gemeinsamen WM der ORC- und IRC-vermessenen Yachten anreist. Es geht hier auch um die Zielsetzung "one world one rule“, erklärt Schäfer. Bereits jetzt haben einige deutsche Crews Vorbereitungs-Regatten auf den Tidenrevieren vor Scheveningen, Cowes und auf dem Revier in den Niederlanden zur Vorbreitung der WM im eigenen Regatta-Plan aufgenommen. Zurück auf der Ostsee würden auch diese Yachten mit der IDM vor Flensburg einen perfekten Abschluss der Saison haben. Der Vorsitzende der Regatta Vereinigung Seesegeln, Bertil Balser, und die Steuerfrau der „Tutima“, Kirsten Harmstorf-Schönwitz (Hamburg), begrüßten noch am selben Tag die Entscheidung des Seesegelausschusses.

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Veröffentlicht am : 29.10.2017