RORC Caribbean 600

„Rambler 88“ schnellster Monohull beim Caribbean 600

George David hat mit seiner Maxiyacht „Rambler 88“ nach 2 Tagen, 36 Minuten und 17 Sekunden das Ziel bei den Caribbean 600 erreicht und sich damit als schnellste Monohull-Yacht in die Siegerliste eingetragen, nachdem zuvor schon die beiden MOD70-Trimarane „Phaedo3“ und „Maserati“ in einem engen Rennen den Sieg der Maxihulls unter sich ausgemacht hatten.

Die „Rambler 88“ erreichte das Ziel nach einer gesegelten Zeit von knapp über zwei Tagen. Foto: RORC/Tim Wright

Die „Rambler 88“ erreichte das Ziel nach einer gesegelten Zeit von knapp über zwei Tagen. Foto: RORC/Tim Wright

Es war für George David der dritte Sieg nach gesegelter Zeit beim 600-Seemeilen-Rennen Caribbean 600. Auch der Streckenrekord für die Monohulls wird von David gehalten, allerdings mit seiner „Rambler 100“ aus dem Jahr 2011. „Die Windvorhersage war richtig, als sie einen Dreher um komplette 360 Grad voraussagte. Allerdings hatten wir mehr Windspeed als vorhergesagt. Es war ein gutes Rennen und wir haben es wirklich genossen. Aber es wirkte mehr wie ein Rennen im Englischen Kanal als in der Karibik. Wir werden mit der ,Rambler 88' im Sommer dort segeln, um uns auf das Rolex Fastnet Race vorzubereiten. Ich habe noch nie an diesem Rennen teilgenommen, also wird es sehr interessant. Dieses Jahr hatten wir einen Reach-Kurs den gesamten Weg von St. Barth nach Guadeloupe. Und wenn du am Ruder stehst und das Boot läuft bestens ausbalanciert mit 20 Knoten über 150 Meilen, dann kannst du gar nicht anders als zu grinsen. Es ist großartig, das Rennen nach gesegelter Zeit gewonnen zu haben. Wir werden wiederkommen, denn es ist großartig, hier zu sein, und alles an diesem Rennen ist toll“, berichtete David von dem Rennen, sein Taktiker Brad Butterworth analysierte es so: „Wir haben stets die Daten im Rennverlauf im Auge gehabt, und zwischen Anguilla und St. Marten mussten wir halsen, während die Verfolger mit neuem Druck aufkamen und schließlich dicht an uns dran waren. In dieser Phase haben wir den Großteil unseres Vorsprungs verloren. In diesem Jahr war das Rennen nicht so hart wie in den vergangenen Jahren, aber es ist immer noch weit von einem Karibik-Urlaub entfernt. Wir mussten eine Menge Segelwechsel vornehmen. Das Boot ist wie ein Volvo70 auf Steroiden, es hat unglaublich Power.“

Dreieinhalb Stunden nach der „Rambler 88“ kam die „Leopard 3“ von Mike Slade als zweiter Monohull im Ziel ein. Die Führung nach berechneter Zeit übernahm aber zunächst die „Bella Mente“, ein Maxi72 von Hap Fauth.

Nach der Ankunft im Zielhafen der Caribbean 600 feiern die Siegerteams ihre Erfolge. Video: RORC

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Veröffentlicht am : 23.02.2017