Motten-WM

Paul Goodison vor America's Cup-Sieger Peter Burling

Die Weltmeisterschaft wurde erwartungsgemäß von drei Nationen dominiert: England, Australien und Neuseeland. Die Goldmedaille holte der Brite Paul Goodison, seine America’s Cup Teamkollegen von Artemis Racing, Nathan Outteridge und Francesco Bruni beendeten die WM auf den Plätzen sechs und elf. America’s Cup Gewinner Peter Burling sicherte sich Silber.

Martina Orsini/Moth-worlds

Martina Orsini/Moth-worlds

Dabei liest sich die erste Seite der Endergebnisliste wie das Who-is-Who des internationalen Foiling- und Extreme-Segelsports.
Mit drei Wettfahrtsiegen und sechs weiteren Top-Fünf-Plätzen unterstrich Burling einmal mehr seine Sonderstellung im Segelsport. Der Kieler-WSoche-Sieger von 2016 im 49er verlor die entscheidenden Punkte am letzten WM-Tag. Dritter wurde der Australier Ian Jensen vor seinen Landsleutern Tom Slingsby, Scott Babbage und Nathan Outterdidge.

Mit dem Salzburger Maximilian Stelzl, dem Niederösterreicher Matthäus Hofer (beide Union Yacht Club Attersee) und dem Wiener Konstantin Kobale (Union Yacht Club Wörthersee) mischten auch drei Nachwuchssegler des Candidate Sailing Teams in der WM-Flotte mit.
Als aktueller Europacup-Führender reiste Max Stelzl vom Union Yacht Club Attersee (UYCAs) mit hochgesteckten Zielen zur Motten-Weltmeisterschaft an den Gardasee. Klares Ziel war die Qualifikation für das Gold-Finale, also das beste Drittel des rund 220 Teilnehmer starken Feldes. Den Cut für die Goldflotte ersegelte Stelzl mit Platz 30 in souveräner und eindrucksvoller Manier, entsprechend passte der Salzburger seine Erwartungen nach oben an, angepeilt waren die Top-50. „Mit Platz 48 am Ende der WM habe ich mein persönliches Ziel knapp erreicht. Ich hätte im Finale besser fahren können, dann wären auch die Top 35 drin gewesen. In Anbetracht der Gegner bin ich aber sehr zufrieden und happy mit meiner Leistung. Ich habe gesehen, dass ich an der Weltspitze dran bin, ganz nach vorne fehlt noch das letzte Quentchen Speed. Mit meinem aktuellen Set-Up und dem derzeitigen Geschwindigkeitspotential bin ich taktisch zu anderen Varianten als von den Motten-Regatten daheim oder im Europacup gezwungen. Beide Parameter lassen sich nur mit weiteren internationalen Top-Veranstaltungen trainieren und verbessern“, zieht Max Stelzl ein sehr positives Resümee.

Endstand: 1 GBR 1 GOODISON PAUL, Male, 29-Nov-1977 20,0 1 1 3 1 3 (4) 3 1 1 (7) 2 2 2 NZL 4190 BURLING PETER, Male, 01-Jan-1991 40,0 15 4 1 5 4 1 1 4 2 5 (23) (17) 3 AUS 4514 JENSEN IAIN, Male, 23-May-1988 41,0 4 (8) 4 3 (13) 5 4 2 5 6 1 5 4 AUS 4386 SLINGSBY TOM, Male, 05-Sep-1984 43,0 2 7 2 7 5 7 (8) 7 (8) 1 3 1 5 AUS 4 BABBAGE SCOTT, Male, 20-Sep-1981 65,0 41 2 (6) 6 1 (17) 6 3 3 4 5 4 6 AUS 4038 OUTTERIDGE NATHAN, Male, 28-Jan-1986

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Veröffentlicht am : 31.07.2017