America's Cup Feeling

Motten-WM mit Burling, Outteridge, Goodison und Slingsby

Heute startet die Weltmeisterschaft der Motten, der anspruchsvollen „fliegenden“ Einhand – Segelboote, in Malcesine am Gardasee, Italien. Bis einschließlich Sonntag, 30. Juli, messen sich rund 250 Teilnehmer, darunter zahlreiche große Namen aus dem Umfeld von America’s Cup, Volvo Ocean Race und den olympischen Spielen, in der „Formel 1“ am Wasser.

Österreichs Hoffnung Maximilian Stelzl (Union Yacht Club Attersee) möchte ins erste Viertel. Foto: © Christian Piringer

Österreichs Hoffnung Maximilian Stelzl (Union Yacht Club Attersee) möchte ins erste Viertel. Foto: © Christian Piringer

Es ist nach dem America’s Cup das „foiling“-Ereignis des Segelsommers: Die Moth-World Championsships am Gardasee in Italien. Knapp 250 fliegende Einhandboote haben sich in Norditalien angesagt, darunter internationale Superstars wie Nathan Outteridge, Paul Goodison, Philippe Presti und Tom Slingsby. Angeführt wird das Feld jedenfalls vom jüngsten siegreichen America’s Cup Steuermann aller Zeiten: Peter Burling.
Die Motten sind eine Einhand-Segelbootsklasse, die mit einer Länge von knapp 3,5 Metern und einem Gewicht von lediglich 30 kg, auf den Hydrofoils mit bis zu 60 km/h übers Wasser „fliegen“. Die kompakten Highspeed-Boote sind materialintensiv, das Handling komplex und schwierig,

In vier Qualifikationsgruppen zu je rund 60 Seglern wird Dienstag und Mittwoch um die Qualifikation für die Finalplätze gesegelt. Von Freitag bis Sonntag geht es dann am Gardasee um die Medaillen.

Auf Augenhöhe mit den foilenden Superstars
Drei der insgesamt neun österreichischen Starter kommen aus dem Candidate Sailing Team: Maximilian Stelzl, Matthäus Hofer und Konstantin Kobale. Alle drei haben im Vorfeld der WM die Italien Moth Series bestritten, die vergangenen Sonntag zu Ende ging. Mit den entsprechenden Erfahrungen im Gepäck brennen die österreichischen Nachwuchsseglern nun auf den bevorstehenden Großevent. „Wir haben in der letzten Woche extrem viel gelernt. Auf der kleinen Motte wiegt jeder Fehler schwer. Die Herausforderungen in dem großen Starterfeld und mit den hohen Geschwindigkeiten vom Start weg sind extrem“, so der Tenor des rot-weiß-roten Trios.
Der Salzburger Max Stelzl ist aktuell Österreichs Nummer 1 in der Mottenklasse und will ins Goldfinale: „Mein Ziel für die Qualifikation ist ein Platz im ersten Viertel meiner Gruppe. Ich will mein Geschwindigkeitspotential so auszunützen, dass ich mich im ersten Viertel eines WM-Feldes behaupten kann. Es geht es darum weniger Fehler als die Konkurrenz zu machen. Für mich gilt es den Schritt vom nationalen Erfolg in die internationale Mottenwelt zu setzen. Um mir meine Gegner künftig im internationalen Umfeld zu suchen. “

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Veröffentlicht am : 25.07.2017