Nord Stream Race

Langstrecken-Regatta in der Ostsee weckt Interesse

Unter dem Motto „Connecting Baltics through Sports“ hat sich das Nord Stream Race mit Neuerungen erfolgreich als Langstrecken-Regatta durch die Ostsee etabliert. Die Vorbereitungen für das nächste Rennen 2018 laufen auf Hochtouren.

Der Deutsche Touring Yacht Club auf Tour. Foto: Lars Wehrmann

Der Deutsche Touring Yacht Club auf Tour. Foto: Lars Wehrmann

Beim Nord Stream Race 2017 segelten fünf Meister-Clubs der nationalen Segel-Ligen aus Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland und Russland mit werftneuen ClubSwan-50-Rennyachten rund 1.000 Seemeilen von Kiel nach St. Petersburg. Jeder der fünf teilnehmenden Clubs hat für die Offshore-Regatta ein Team mit seinen besten zehn Seglern zusammengestellt. Unter ihnen waren viele junge Segler, drei Frauen sowie erfahrene Hochsee-Segler wie Gewinner des Volvo Ocean Race.
Das Rennen entlang der Nord-Stream-Pipeline führte von Kiel mit Zwischenstopps in Kopenhagen, Stockholm und Helsinki nach St. Petersburg zum Saint Petersburg Yacht Club, dem Organisator der Regatta.
Stärkerer und härterer sportlicher Wettkampf Das Feedback der Seglerinnen, Segler und der gastgebenden Clubs fällt einstimmig positiv aus. „Die Teams sind begeistert von der Kombination aus Langstrecken-Etappen und kurzen Inshore-Races, wie sie es vom Liga-Segeln auf One-Design-Booten gewohnt sind“, erklärt der charismatische Skipper und Whitbread Race-Veteran Kenneth Thelen vom Nyländska Jaktklubben aus Finnland. „Die Mehrheit der Segler erlebte beim Nord Stream Race ihre Hochsee-Premiere an Bord einer 15 Meter Rennyacht – Nachtfahrten und Sturm inklusive. Sie haben es geliebt!“
Hohes Medieninteresse Auch das öffentliche Interesse am Nord Stream Race ist im Vergleich zu den Vorjahren enorm gewachsen: Europaweit haben die Medien ausführlich über das Rennen und die teilnehmenden Clubs berichtet. Eine Gesamtreichweite von über 30 Millionen Kontakten wurde mit über 360 veröffentlichten Artikeln erreicht. „Durch die Einbeziehung der Sieger der nationalen Segel-Ligen aus Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland und Russland haben wir auch in diesen Ländern viel Aufmerksamkeit und Unterstützung bekommen“, erklärt Vladimir Lubomirov, Kommodore vom Saint Petersburg Yacht Club, und ergänzt, „Jeder konnte seinem nationalen Meister folgen.“
Clubs aus Schweden, Dänemark und Finnland für 2018 qualifiziert
In Dänemark, Schweden und Finnland ist die Liga-Saison 2017 bereits beendet und die Teilnehmer für das Nord Stream Race 2018 stehen fest: In Schweden setzt sich die Kungliga Svenska Segelsällskapet aus Stockholm als bester Segelclub durch. In Dänemark verteidigt der Frederikshavn Sejlklub seinen Meistertitel und qualifiziert sich zum zweiten Mal für das NSR. Für Finnland startet im nächsten Jahr der Åländska Segelsällskapet von den Åland-Inseln.
Mehr Teilnehmer für 2018 im Gespräch
Es gibt bereits Anfragen von Clubs aus weiteren Ostsee-Ländern und ganz Europa, die 2018 beim NSR an den Start gehen wollen. Auch Eigner von ClubSwan-50-Yachten haben beim Veranstalter ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet.

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Veröffentlicht am : 14.10.2017