Regatta

Harte Einstimmung auf der Alster für die J/70-Saison

Sturm, Regen, Kälte: Die Voraussetzungen für den Saisonstart im Norden der J/70-Teams waren sicherlich alles andere als ideal. Und dennoch kamen zur ersten Klassenregatta auf der Alster gleich 26 Mannschaften aus dem Norden, Westen und Osten der Republik.

Rasanten Sport bot der Regatta-Auftakt der J/70 auf der Alster. Foto: Sven Jürgensen

Rasanten Sport bot der Regatta-Auftakt der J/70 auf der Alster. Foto: Sven Jürgensen

Der ausrichtende NRV hatte für die tapferen Teams einiges in petto: stramme zehn Wettfahrten, Böen um 30 Knoten, ein Tag Dauerregen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Ein Wetter ganz nach dem Geschmack von Segelreporter Carsten Kemmling (NRV), der sich den Gesamtsieg vor der neuen Itzehoer Crew um Julian Ramm sowie den Düsseldorfern von Jan-Philipp Hofmann sicherte.

Wettfahrtleiter Klaus Lahme hatte mit der Entscheidung, das frühe Training der J/70 gleich in eine Regatta umzuwandeln, offensichtlich genau ins Schwarze getroffen: „Im vergangenen Jahr hatten wir zu den offenen Bundesliga-Trainings teils über 20 Boote hier auf der Alster, so dass wir uns entschieden haben, das zu dieser Saison gleich in geordnete Regatta-Bahnen zu bringen.“ Zum Auftakt wurde in einer großen Flotte gesegelt. Am Folgewochenende soll am ersten Tag ebenfalls im Fleetrace gesegelt werden. Nach dem Samstag wird das Feld in Achter-Gruppen eingeteilt, die dann wie in der Bundesliga segeln die Goldflotte sogar mit entsprechenden Umpires.

Die Crews zum ersten Wochenende ließen sich auch von stürmischen Böen nicht schrecken. „Zunächst hatten wir sogar das Kranen unterbrechen müssen, da Böen mit 35 Knoten über die Alster hinwegzogen“, berichtete Lahme. Die Pause wurde zum gemeinschaftlichen Essen genutzt, bevor es dann etwas verspätete, bei moderateren, aber immer noch kräftigen Winden auf die Bahn ging. „Die Performance einiger Teams war schon sehr exzellent. Bei den ersten fünf, sechs Mannschaften merkte man, dass sie sehr gut aufeinander eingespielt sind. Anderen Mannschaften fehlte sicherlich noch die Erfahrung.“ Aber bei den Böen blieben auch erfahrene Crews nicht von manchem Sonnenschuss und unfreiwilligen Bade-Ausflügen in die Alster verschont. Gesegelt wurde hat, aber fair, mit einer super Stimmung, wie Lahme befand: „Wir hatten über das Wochenende nur eine Protestverhandlung und trotz des Wetters kaum Schäden.“

Der erste Wasserkontakt im Norden war für die Mannschaften schon eine gute Einstimmung auf die kommenden Wochen, wenn es über Ostern für viele Vereine noch mal ins Trainingslager geht.

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