Jüngstenregatta

Goldener Opti bittet zum internationalen Kräftemessen

Mit rund 350 Optimisten an der Startlinie steht an diesem Wochenende (20./21. Mai) die größte und bekannteste Opti-Regatta Deutschlands auf dem Plan. Der TSV Schilksee empfängt im Olympiahafen von Kiel Teilnehmer aus acht Nationen zum Goldenen und Silbernen Opti. Für die deutschen Segler ist es beste Gelegenheit, um sich auf heimischen Revier mit internationalen Topseglern zu messen.

Das Olympiazentrum in Schilksee wird am Wochenende wieder Schauplatz für den Goldenen Opti. Foto: segel-bilder.de

Das Olympiazentrum in Schilksee wird am Wochenende wieder Schauplatz für den Goldenen Opti. Foto: segel-bilder.de

Seit 1968 hat sich der Goldene Opti einen weithin bekannten Ruf erarbeitet, der sogar bis nach Übersee reicht. So stehen in diesem Jahr Starter aus den USA und Mexiko auf der Teilnehmerliste der Optimisten A. Das Gros der internationalen Gäste stellen aber naturgemäß die Segler aus den Nachbarländer Dänemark, Polen und den Niederlanden. Für die deutschen Asse, die sich gerade erst bei der EM- und WM-Ausscheidung vor Warnemünde für die internationalen Meisterschaften qualifiziert haben, ist der Goldene Opti stets ein Pflichttermin, um schon mal die Kräfte zu messen.

Auf jeden Fall wird es einen neuen Sieger geben. Denn der Titelverteidiger und Deutsche Meister Roko Mohr hat die Jüngstenklasse inzwischen verlassen. Aber Titelverteidigungen sind beim Goldenen Opti ohnehin höchst selten. In den vergangenen 49 Jahren gelang es nur zwei Seglern, ihren Erfolg vor Kiel zu wiederholen.

Bereits am Freitag wird das Regattabüro geöffnet, um den Ansturm der Gäste zu bewältigen. Am Samstag um 9.30 Uhr treffen sich dann die Optimisten A zur Steuerleute-Besprechung. Für sie fällt um 11 Uhr der erste Startschuss auf der Bahn von Wettfahrtleiter Uli Kittmann, der die Flotte von 282 Seglern in Gruppen aufgeteilt auf einem Inner-/Outer-Loop segeln lässt.

Die 66 Optimisten B können es etwas ruhiger angehen lassen. Sie werden um 10.30 Uhr von Wettfahrtleiter Norbert Petrausch zur Besprechung und um 12 Uhr zum Start gebeten. Ihr Dreieckskurs wird stets nah der Schilkseer Steilküste ausgelegt.

Geplant sind an den beiden Regattatagen insgesamt sechs Wettfahrten. Zur Stärkung ist für den Samstag nach den Rennen ein Grill-Abend mit selbstgemachten Salaten und Kuchen der Eltern organisiert.

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Veröffentlicht am : 17.05.2017