Laser-WM

Gewitter verhinderte Philipp Buhls Angriff auf eine WM-Medaille

Philipp Buhl hat das Podium bei der Laser-WM vor Split knapp verpasst, aber mit Platz vier eine herausragende Leistung gezeigt. Am Finaltag blieb dem Wahl-Kieler die Chance auf die Aufholjagd verwehrt, weil die Wettfahrtleitung die Welttitelkämpfe vorzeitig beendete. Ein Gewitter war am Mittag über den Kurs gezogen. Danach schloss die Wettfahrtleitung die Serie nach insgesamt zehn Rennen ab.

Philipp Buhl musste sich nach einer konstanten Serie mit WM-Platz vier begnügen. Foto: laserworlds

Philipp Buhl musste sich nach einer konstanten Serie mit WM-Platz vier begnügen. Foto: laserworlds

Nach der ersten Enttäuschung über die entgangene Chance, noch einen Podestplatz zu erobern, zog der Sonthofener Bilanz: „Die gezeigte Leistung macht mich zufrieden. Ich bin sehr gut gesegelt und muss es nun so nehmen, wie es ist. Ich werde den Titel wieder angreifen.“ Bundestrainer Alex Schlonski zollte seinem Athleten viel Respekt: „Dieser vierte Platz ist Ausdruck seiner sehr, sehr starken Leistung. Philipp ist eindrucksvoll konstant gesegelt. Seine beste Regatta in diesem Jahr.“

Auch DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner zeigte sich beeindruckt: „Philipp ist fast schon sensationell gut gesegelt. Schade, dass er die Chance zum Endspurt am Finaltag nicht mehr bekommen hat. Wir hätten sie ihm sehr gegönnt, er hätte sie verdient und ich weiß, er hätte sich die Medaille auch geschnappt. Wir freuen uns auch, dass Philipp Buhl und sein Trainer Alex Schlonski so gut harmonieren. Diese Kombination passt! Philipp hat in diesem Jahr neben der intensiven Arbeit mit dem Laser auch Motivation bei Einsätzen in anderen Klassen wie der Motte getankt. Auch das hat ihm ganz offensichtlich gut getan. Wir sind mehr als überzeugt, dass mit ihm auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in allen Bereichen zu rechnen ist.“

Weltmeister wurde im kroatischen Revier Pavlos Kontides aus Zypern vor dem australischen Olympiasieger Tom Burton und dessen Landsmann Matthew Wearn. Buhls Abstand zu den Medaillenrängen betrug nur sechs Punkte. So musste er sich mit Platz vier vor dem Schweden Jesper Stalheim und dem britischen Doppel-Weltmeister Nick Thompson begnügen.

Die Bilanz der bisherigen Saison des Allgäuers fällt positiv aus: „Ich war in diesem Jahr konstanter als sonst unterwegs, war bei allen großen Regatten unter den Top Ten. Das ist eine gute Bestätigung für unseren Kurs und motiviert mich sehr.“ Anfang Oktober fällt bereits der nächste Startschuss für den Aktivensprecher des German Sailing Team. Bei der EM vor Barcelona will Philipp Buhl wieder um eine Medaille kämpfen.

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