Volvo Ocean Race

"Brunel" mit Bekking und Burling durch Sieg im Inport-Race wieder auf Kurs

Team „Brunel“ hat seinen Speed wiedergefunden. Beim Inport-Race von Lissabon, dem Zwischenspiel vor der zweiten Etappe des Volvo Ocean Race, sicherte sich das Team von Bouwe Bekking den Sieg, nachdem die Mannschaft in der ersten Etappe mit Platz sechs unter den sieben Mannschaften noch so enttäuscht hatte. Ab Sonntag geht es auf der zweiten Etappe von Lissabon nach Kapstadt.

Ein enges Rennen lieferten sich "Brunel" und "Mapfre" beim Inport-Race von Lissabon. Foto Ainhoa Sanchez/VOR

Ein enges Rennen lieferten sich "Brunel" und "Mapfre" beim Inport-Race von Lissabon. Foto Ainhoa Sanchez/VOR

Es war ein hochklassiges Schauspiel, das die Volvo Ocean Race Team in Lissabon boten. Im leichten Wind zum Start des Inport-Race trafen „Akzonobel“ und „Turn the Tide on Plastic“ die richtige Entscheidung, als sie mit Steuerbordbug hinter dem Feld durchtauchten und auf die rechte Seite des Feldes fuhren. Doch „Brunel“ mit Superstar Peter Burling an Bord zeigte von Beginn an, dass sie diesmal schnell unterwegs waren. Früh übernahmen das gelbe Boot die Führung, verfolgt von Dee Caffari mit ihrer jungen Mixed-Crew auf der „Turn the Tide on Plastic“.

Doch während Caffari den guten Start nicht in einen Erfolg umsetzen konnte und sich beständig an das Ende des Feldes arbeitete, wehrte „Brunel“ alle Angriffe der Gegner ab. Besonders „Mapfre“ mit Xabi Fernandez unterstrich aber seine Favoritenrolle und kämpfte sich von einer schlechten Position immer weiter nach vorn. Am letzten Luv-Gate schien das Rennen wieder offen. „Brunel“ ließ sich allerdings nicht überrumpeln, luvte nach dem Jibe-Set „Mapfre“ hart hoch, sodass die Spanier das Manöver vermasselten und entscheidende Meter verloren. Doch mit dem plötzlich aufdrehenden Wind, der in den Schauerböen über 25 Knoten bot, war „Mapfre“ kaum mehr zu stoppen. Meter um Meter schob sich die rote Yacht an die Gelben heran. Doch in einem Fotofinish konnte sich „Brunel“ noch über die Ziellinie als Sieger retten und kann nun mit gestärktem Selbstbewusstsein in die zweite Etappe gehen.

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Veröffentlicht am : 03.11.2017