Extreme Sailing Series

Alinghi vor Land Rover BAR Academy

Bei leichten Winden waren es am Ende von Tag eins dann die Schweizer, die dank ihres überragenden Könnens die Führung eroberten, während die Briten in der letzten Wettfahrt ins Straucheln kamen. Alinghis Steuermann Arnaud Psarofaghis konnte sich über einen Tag freuen, an dem alles nach Plan verlief.

The Extreme Sailing Series™ made its debut in San Diego today with an international fleet of eight GC32s. © Lloyd Images

The Extreme Sailing Series™ made its debut in San Diego today with an international fleet of eight GC32s. © Lloyd Images

Der Titelverteidiger liegt in der Gesamtwertung derzeit auf Platz drei und macht nun kurz vor Ende der Saison noch einmal richtig Druck.

„Wir hatten heute einen großartigen Tag. Unser Boot war schnell und wir haben konstant gute Ergebnisse erzielt. Wir haben den Rennkurs gut gelesen, hatten bei einigen Entscheidungen auch Glück und haben sogar nach einem Frühstart ins Rennen zurückgefunden. Dies war aber nur der erste Tag. Morgen werden wir noch besser segeln müssen", sagte Psarofaghis, dessen Team sich einen Fünf-Punkte-Vorsprung erarbeitete.

Fast ebenso stark wie Alinghi präsentierte sich Land Rover BAR Academy mit dem vierfachen Olympiasieger Ben Ainslie am Steuer. Bis zum letzten Rennen hatten die Briten die gleiche Anzahl Punkte gesammelt wie die Schweizer. In der finalen Wettfahrt des Tages segelte Alinghi dann aber als erstes Boot über die Startlinie, kurz bevor der Wind einschlief. Die Briten verpassten die letzte Brise und konnten den Kurs nicht innerhalb der vorgeschriebenen Zeit absegeln.

„Der Wind war heute ziemlich schwach. Dennoch war dies ein guter Tag für unser Team. Für mich war dies der erste Tag auf einer GC32 in der Extreme Sailing Series und es ist toll, Teil des Land Rover BAR Academy Team zu sein", kommentierte Ainslie.

„Ich denke, die Jungs segeln das Boot ziemlich gut. Dass ich steuere und dass wir gut starten, ist in dieser Flotte natürlich hilfreich. Ich habe den Eindruck, dass wir als Team schon zusammengewachsen sind. Wir werden uns mit Sicherheit morgen noch verbessern können und einige gute Rennen segeln – ich freue mich darauf", sagte er weiter.

Für Adam Minoprio, den Steuermann des in der Gesamtwertung führenden SAP Extreme Sailing Team, lief es dagegen am Donnerstag weniger rund. Seinen besten Moment hatte sein Team noch in der letzten Wettfahrt, als es kurz vor Schluss mithilfe einer Böe Oman Air passierte und auf Platz zwei liegend die Ziellinie überquerte. Begeisterter Applaus der vielen Fans war eine zusätzliche Belohnung.

Das in der Saisonwertung führende Team Oman Air verpasste am Donnerstag das Podium um zwei Punkte. Auf Platz fünf segelte das Team Extreme San Diego, das mit einer Wildcard am Start war und vom früheren Extreme Sailing Series Champion Morgan Larson angeführt wurde.

Trotz seines Siegs in der vierten Wettfahrt des Tages kam das Red Bull Sailing Team nur auf Rang sechs, vor dem NZ Extreme Sailing Team. Das frisch zusammengestellte und erstmals auf diesem Boot und in dieser Serie segelnde zweite US-Wildcard-Team Lupe Tortilla Demetrio lag nach Tag eins auf Rang acht.

Bei dem erstmals ausgetragenen Extreme San Diego Kiteboard Invitational war der 17 Jahre alte Toni Vodisek Tagessieger. 15 internationale Kiteboarder begeisterten auf der Bucht von San Diego das Publikum im Race Village mit einem Spektakel auf Foils. Sie werden ihre Rennen am Freitag um 12 Uhr Ortszeit (UTC-7) fortsetzen.

Die Stadionrennen der GC32 werden am Freitag um 14 Uhr Ortszeit (UTC-7) fortgesetzt. Das Race Village ist bei freiem Eintritt ab 10 Uhr für das Publikum geöffnet und bietet zahlreiche unterhaltsame Aktivitäten. Auswärtige Fans können die Rennen per Live-Blog verfolgen.

Am Samstag und Sonntag (21./22.10) werden die Rennen auf der offiziellen Facebook-Seite und bei Youtube gestreamt. Mehr Informationen dazu auf der offiziellen Event Website.

2017 Extreme Sailing Series™ Act 7, San Diego, Zwischenstand nach Tag 1, sechs Rennen (19.10.17) Rang / Team / Punkte 1. Alinghi (SUI) Arnaud Psarofaghis, Nicolas Charbonnier, Timothé Lapauw, Nils Frei, Yves Detrey 64 Punkte. 2. Land Rover BAR Academy (GBR) Rob Bunce, Ben Ainslie, Adam Kay, Elliot Hanson, Will Alloway 59 Punkte. 3. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Rasmus Køstner, Adam Minoprio, Mads Emil Stephensen, Pierluigi de Felice, Richard Mason 56 Punkte. 4. Oman Air (OMA) Phil Robertson, Pete Greenhalgh, James Wierzbowski, Ed Smyth, Nasser Al Mashari 54 Punkte. 5. Team Extreme San Diego (USA) Morgan Larson, Andrew Campbell, Matt Cassidy, Mike Kuschner, Cooper Dressler 49 Punkte. 6. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Stewart Dodson, Adam Piggott, Will Tiller 48 Punkte. 7. NZ Extreme Sailing Team (NZL) Graeme Sutherland, Josh Junior, Harry Hull, Andy Maloney, Josh Salthouse 45 Punkte. 8. Lupe Tortilla Demetrio (USA) John Tomko, Jonathan Atwood, Matthew Whitehead, Tripp Burd, Trevor Burd 36 Punkte.

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Veröffentlicht am : 20.10.2017