Europameisterschaften

470er-Seglerinnen Böhm/Goliaß holen EM-Platz 10

Bei den ersten internationalen Meisterschaften des Jahres ist die DSV-Nationalmannschaft ohne Medaillen geblieben. Sowohl die 470er (Männer und Frauen) als auch die Surfer (Männer und Frauen) sowie die Finns segelten im Mittelmeer um die Europameisterschaften. Die beste Platzierung des German Sailing Team (GST) war dabei der zehnte Platz der 470er-Frauen Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß.

Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß (hier bei einem Auftritt zur Kieler Woche) sorgten bei den fünf Europameisterschaften mit Platz zehn bei den 470ern für das beste deutsche Ergebnis. Foto: segel-bilder.de

Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß (hier bei einem Auftritt zur Kieler Woche) sorgten bei den fünf Europameisterschaften mit Platz zehn bei den 470ern für das beste deutsche Ergebnis. Foto: segel-bilder.de

Den Grundstein für das Top-Ten-Ergebnis bei den europäischen Titelkämpfen vor Monaco hatte das Duo Böhm/Goliaß nach einem schwachen ersten Regattatag mit den starken Einzelrängen 2 und 4 am zweiten Tag gelegt. „Für uns war es eine gelungene Generalprobe für die WM. Ein Top-Ten-Ergebnis zum Auftakt fühlt sich gut an. Wir sind ganz zufrieden“, sagte Nadine Böhm (24) aus dem bayerischen Buchloe, die mit ihrer Vorschoterin Ann-Christin Goliaß (26) aus Hagen in Nordrhein-Westfalen seit August 2013 gemeinsam 470er segelt und die Olympiateilnahme 2020 im Visier hat. „Olympia ist das klare Ziel. Darauf arbeiten wir hin“, sagt Böhm.

Fabienne Oster und Anastasiya Krasko segelten auf Platz 19., die Berlinerinnen Frederike Loewe und Anna Markfort wurden nach einem vielversprechenden Auftakt durch eine nicht selbst verschuldete Kollision mit einem französischen Boot zurückgeworfen und konnten die Regatta nur als 23. beenden.

Bei den Männern reichte es trotz guter Einzelergebnisse für das German Sailing Team am Ende nicht zum Einzug ins Medal Race der Top-Ten. Malte Winkel/Matti Cipra und Simon Diesch/Philipp Autenrieth beendeten die 470er EM auf den Plätzen 15 und 16.

Die 470er-Titel gewannen Afrodite Zegers/Anneloes Van Veen aus den Niederlanden und die Schweden Carl-Fredrik Fock/Marcus Dackhammar.

Auch bei den Finns, die ihre EM vor Marseille segelten, gab es für das GST nur einige Achtungserfolge in den einzelnen Wettfahrten. Im Gesamt-Ranking mussten sich Phillip Kasüske und Max Kohlhoff, die nun mit dem SVB Team Germany zum Youth America's Cup nach Bermuda reisen, mit den Rängen 25 und 32. begnügen. Neuer Europameister ist der Franzose Jonathan Lobert.

Auch die Surfer agierten vor Marseille. Hier ist nach dem Ausstieg von Olympia-Surfer Toni Wilhelm kein deutscher Mann mehr im Circuit vertreten. Bei den Frauen ist Stefanie Schwarz ohne Unterstützung des DSV auf sich allein gestellt. Die Bayerin zeigte im Laufe der Serie aufsteigende Tendenz, landete zwei Rennen in den 20ern, kam am Ende in der EM-Wertung auf Platz 36.

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Veröffentlicht am : 18.05.2017