art maritim

Heil/Plößel im hanseboot Kunstforum

Kunstinteressierte der maritimen Branche dürfen sich die „art maritim“ auf der hanseboot nicht entgehen lassen. Bereits zum 32. Mal präsentiert das Kunstforum auf der 57. Internationalen Bootsmesse Hamburg vom 29. Oktober bis 6. November 2016 angesagte Künstler und ihre Werke.

22 klassische Marinemaler, freie Künstler, Designer, Fotografen, Galeristen und Objektkünstler stellen im Obergeschoss der Halle B2 schon traditionell ihre teils großformatigen Werke aus und bieten sie zum Verkauf an. Ob Wasser, Seefahrt, Yachten oder Bootssport, die maritimen Themen werden von den Künstlern in vielfältiger Weise umgesetzt. So entführen Gemälde, Zeichnungen, Collagen, Skulpturen oder Fotografien in die Welt spannender Wettfahrten, endloser Ozeanweiten und Landschaften am Meer. Wer will, schaut den Kreativen beim Malen über die Schulter und informiert sich über Mal-, Druck oder Fototechniken, oder, wie Skulpturen und Objekte entstehen. Alle Künstler auf einen Blick gibt es unter: http://www.hanseboot.de/programm/art-maritim/
Die Künstler – eine Auswahl Seit mehr als zehn Jahren lebt und arbeitet Günter Block als freier Fotograf in Hamburg. Inspiriert vom Hafen mit seinen Schiffen, Kränen und Docks, entwickelt er seine maritimen Collagen. Sein unverwechselbarer Stil ist geprägt durch eine Symbiose aus Elementen der Fotografie und Grafik. Interessenten können den Fotografen in seiner Werkstatt-Galerie in Wilhelmsburg besuchen. Dort fertigt er seine Bilder auf unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Formaten. Gefragt sind daneben seine Kalender-Editionen und Kunstkarten.

Gelebte Segelwelten zwischen Abstraktion und fliegender Gischt. Im Atelier wird virtuell gesegelt und mental an Bord gemalt – das Schaffen von Heinke Böhnert ist authentisch und unnachahmlich. Ihre Arbeiten in der typischen Acryl Mischtechnik haben weltweit Anerkennung gefunden und hängen an prominenten Plätzen. Sie ist immer auf der Suche nach neuen Farb- und Materialkompositionen, die auch für Überraschungen sorgen. Alte ausgemusterte Segel gleiten zu neuem Leben erweckt über die Bilder: mal wie eher abstrakt aufgelegt, dann fliegt wieder die Gischt aus dem Werk. Das Besondere in diesem Jahr bei Heinke Böhnert sind Werke unter Verwendung von Teilen des Gennakers der deutschen Bronzemedaillengewinner im 49er. Am Mittwoch, 2. November kommen die beiden Gewinner Erik Heil und Thomas Plößel zur Autogrammstunde an den Stand von Heinke Böhnert. Los geht es ab 16 Uhr.
Der Künstler Thomas Kubitz hat sich mit seinen Bildern aus den Bereichen Wildlife, Natur, Sport und Fliegenfischen einen Namen gemacht. Sein Repertoire ist breit gefächert: Landschaften, Leuchttürme, Schiffe, Meeresstimmungen, Rennsport-Motive und vieles mehr hat er auf der Leinwand schon verewigt. Seine Techniken reichen von Öl, Acryl und Bleistift bis hin zu hochinteressanten Mischungen. Seine Motive mit dem ihm eigenen, unverkennbaren Stil entstehen in seinem Atelier in Fitzen im Kreis Herzogtum Lauenburg. Dabei malt er auf Papier, Leinwand, Holz sowie See- und Landkarten. Seit 2005 ist Thomas Kubitz ausschließlich als freischaffender Künstler tätig und seine Bilder und Kalender sind, dank seiner ausgeprägten Handschrift, auch als Auftragsarbeiten sehr gefragt.
Uwe Lütgen, einer der bekanntesten deutschen Marinemaler, arbeitet seit über 30 Jahren freischaffend in Hamburg. Nun präsentiert er auf der hanseboot eine Auswahl an großformatigen Ölgemälden sowie anderer Techniken wie der Hinterglas- und Porzellanmalerei. Den Schwerpunkt seiner Arbeit bilden Ölbilder von Yachten und Regattaszenen in der Tradition der historischen Marinemalerei. Sein fotorealistischer Stil und sein besonderer Blick sowie spezielle Perspektiven brachten ihm Anerkennung und weltweite Aufträge ein. Zu seinen Kunden zählen unter anderem das Internationale maritime Museum Hamburg, das Deutsche Museum in München, die Schifffahrts-Museen in Kiel und Brake, das Kappelner Heimatmuseum, die Mystic Maritime Gallery in Connecticut/USA und das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven.
„Segelstücke“ nennt die Hamburger Künstlerin und Hobbyseglerin Margrit Möhlen ihre Arbeiten, in denen sie altes, zum Teil historisches Segeltuch, gebrauchtes Tauwerk, angelaufene Beschläge und klassische Malerei zu einzigartigen Kunstobjekten zusammenführt. Ein Schwerpunkt auf der „art maritim“ sind Kunstwerke mit Teilen der berühmten Bark „Alexander von Humboldt“. Margrit Möhlen zeigt darüber hinaus Motive mit Teilen eines alten Rahsegels der „Gorch Fock“, dem Schulschiff der Marine und Bilder mit Elementen eines alten Innenklüvers der 1951 in Warnemünde gebauten Schonerbrigg „Greiff“. Aber auch gebrauchte Segel von Privatyachten finden Verwendung, und moderne Laminatsegel werden in Bilder mit Regattaszenen eingearbeitet.
„Frische Malerei aus dem Norden“ lautet das Motto der 1973 in Flensburg geborenen Künstlerin Ines Ramm. Sie lebt und arbeitet inmitten ihrer Motive auf einem Hof in der Nähe von Flensburg. Das Meer, Segler, die Küsten ihrer Heimat, Reisen durch die Welt, Tiere und die Natur inspirieren sie immer wieder neu und sorgen für eine große Bandbreite an Motiven. Sie legt sich nicht auf ein Thema fest, sie malt die Motive, die ihr Spaß machen. Unzählige Skizzensammlungen, Streifzüge mit der Kamera und ihre eigene Phantasie sind die Grundlage für immer neue Bilder. Mit ihrem farbenfrohen Blick auf die Welt werden die Motive mit spontanen Pinselstrichen mal realistisch und mal abstrahiert festgehalten. Werke von Ines Ramm waren schon in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Leif Sköld zeigt auf der hanseboot seine beliebten Glas- und Schmiedewerke. „Für mich als Schwede ist Wasser eine Passion“, sagt der in Klein Nordende in Deutschland und dem schwedischen Hästveda lebende Künstler. Der ambitionierte Segler wurde in der Glashütte von Orrefors ausgebildet und hat sich fortan auf das Arbeiten mit Glas spezialisiert. Für Sköld hat Glas eine „eigene Seele“. Er bearbeitet dieses harte, spröde Material durch Schneiden, Sägen und Schleifen, und er legt es zum Schmelzen in den Ofen. Den Schimmer des Objekts betont Sköld oft durch die Kombination mit Ostsee-Bernstein oder Edelsteinen. Eine Spezialität des Künstlers ist neben der Glasperlen-Herstellung und dem Glas-Gießen das sogenannte Versenken, bei dem Glas in einem Ofen bei 650 bis 700 °C über einem Ring geschmolzen wird. Ist es weich genug, sinkt das Material durch das Eigengewicht ab. So entstehen attraktive Gefäß-Unikate in verschiedenen Farben.

Die Hamburg-Fotosinfonien von Sina Vodjani – 1954 in Isfahan/Iran geboren und aufgewachsen in Teheran, San Francisco und Paris – sind das Resultat langjähriger Fotoarbeit, kombiniert mit Überlegungen über eine Symbiose aus Fotografie, Malerei und Musik. Vodjani, Fotograf, Maler, Musiker und Hochseesegler, liebt seine Wahlheimat Hamburg und das maritime Flair. Die Bilder werden in Museums-Qualität als sogenannte C-Prints auf hochwertiges Fotopapier belichtet und danach auf Alu-Dibond-Verbundplatten mit UV-Schutzfolie oder auf entsprechende Platten mit Acrylglas gepresst.

Segeln ist für die Hamburger Malerin Susanne Westphal, Jahrgang 1963, Lebenselixier und nie versiegende Inspirationsquelle für ihre Kunst. Als Kind war das Segelboot ihrer Eltern ihre zweite Heimat. Als Jugendliche suchte sie – eine von wenigen Frauen – die Herausforderung auf Hochsee-Regatten. Auf langen Segeltouren nach Irland, Frankreich und Norwegen malte sie Aquarelle und skizzierte Stimmungen auf dem Meer. Mit ihrer Familie segelt sie seit Jahren auf ihrer eigenen Yacht „Never Enough“ im Ostseeraum. In ihrer gesamten Schaffenszeit waren die Motive der See – Boote, Leuchttürme, Wellen, Segel, der Wind – immer wieder ihr großes Thema.

Zusätzlich zu den vorgestellten Künstlern präsentieren sich auf der hanseboot in Halle B2.OG folgende Künstler:

- Marinemaler Henry Albrecht - Marinemaler Olaf Rahardt - Maren Goericke - Elke Timmermann - Heidegrit Groening - Andrea Warpakowski - Jörgen Habedank - Joachim Stellmann - Galerie Harmstorf - Jeannine Rafoth - Thomas Heinlein - Hilger Prast - Michael Zabel

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Die aktuelle Herbst/Winter 2017 Kollektion wird noch teilweise ausgeliefert. Für 2018 werden durch die aktuellen Inhaber keine weiteren Kollektionen entwickelt.

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Veröffentlicht am : 19.09.2016