Umweltschutz

Sonderumweltpreis für Liqui Moly

Der Öl- und Additiv-Spezialist LIQUI MOLY erhielt einen in Wiesbaden einen Sonderpreis bei der Verleihung des Partslife-Umweltpreises. Seit 2011 prämiert das Umweltmanagement-Unternehmen aus Neu-Isenburg Projekte, die dem Schutz der Umwelt dienen.

Einen Sonderpreis für die Reduktion von Spülöl im Produktionsprozess bekam LIQUI MOLY beim Galaabend des Partslife-Umweltpreises verliehen. TV-Wetterfee Claudia Kleinert moderierte die Veranstaltung in Wiesbaden und übergab den Preis an den kaufmännischen Leiter Dr. Uli Weller, an Günter Hiermaier, Leiter Vertrieb National und Austria, und an Qualitätsmanager Jörg Paul (v.l.n.r.).

Einen Sonderpreis für die Reduktion von Spülöl im Produktionsprozess bekam LIQUI MOLY beim Galaabend des Partslife-Umweltpreises verliehen. TV-Wetterfee Claudia Kleinert moderierte die Veranstaltung in Wiesbaden und übergab den Preis an den kaufmännischen Leiter Dr. Uli Weller, an Günter Hiermaier, Leiter Vertrieb National und Austria, und an Qualitätsmanager Jörg Paul (v.l.n.r.).

Eines davon ist die neue in der Schmierstoffproduktion am LIQUI MOLY-Standort Saarlouis eingesetzte Molchtechnik. Sie reduziert erheblich die Mengen an Spülöl, die im Produktionsprozess zur Reinigung der Leitungen benötigten werden. Bereits 2014 hatte das Unternehmen den Umweltpreis in der Kategorie Industrie für eine neu installierte Abluftanlage gewonnen.
Beinahe 20 Millionen Euro investiert LIQUI MOLY in Saarlouis. Die mit dem Sonderpreis ausgezeichnete Molchtechnik ist eine Maßnahme. Bei der Produktion von Motoren-, Getriebe- und anderen Ölen müssen sämtliche Rohrleitungen gereinigt werden, ehe ein anderes Öl produziert und abgefüllt werden kann. „Mit der neuen Molchtechnik haben wir die Spülölmengen und die für den Vorgang benötigte Zeit deutlich reduziert“, erläuterte Jörg Paul, Umweltmanager bei LIQUI MOLY.

Ein Molch ist ein Reinigungsgerät, das mit Druck durch die Leitungen gepresst wird. „Früher benötigten wir je Spülvorgang zwischen 100 kg bis 350 kg Spülöl. Dank der neuen Technik sind es nur noch 30 kg“, erklärt Jörg Paul. In Summe sinkt die jährliche Spülölmenge von rund 1.500 Tonnen auf ein Zehntel. Von diesem geringeren Rohstoffverbrauch profitiert die Umwelt. Und weil weniger Öl zum Spülen eingesetzt werden muss, fahren auch weniger Tankwagen, die das Spülöl transportieren müssen. Das schont die Umwelt ebenfalls und senkt die Lärmbelästigung für die Anwohner.

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Veröffentlicht am : 22.06.2016