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Bundesliga macht Überstunden

Bis 21 Uhr wurde am ersten Tag des Bundesliga-Events (25 bis 27. Mai) in Lindau auf dem Bodensee gesegelt

Die Spielorte der Bundesliga

Wo und wann die einzelnen Acts der Segel-Bundesliga stattfinden, ist inzwischen eine fast schon politische Entscheidung. Jeder große Bundesliga-Verein möchte auf seinem Heimatrevier eines der hochkarätig besetzten Liga-Events ausrichten, die ehrenamtlichen Helfer in den Clubs brennen darauf, ihren Verein im allerbesten Licht zu präsentieren und den Seglern aus dem ganzen Bundesgebiet ein hervorragend organisiertes und dennoch persönliches Segelerlebnis bieten zu können.

Doch die Auswahl, welches Revier und dann auch noch welcher Verein den „Zuschlag“ für ein Event bekommt, hängt nicht nur von den Faktoren nettes Clubhaus, großes Außengelände, Ligamitglied und beständiger Wind ab. Es gilt auch, die Liga-Events in den bereits seit Jahren in feste Veranstaltungen und Regatten eingeteilten Segelkalender der deutschen Segler zu integrieren. Da bietet es sich an, publikumsträchtige Regattawochen wie die Travemünder Woche fest im Liga- Kalender einzuplanen. Und aufstrebende Veranstaltungen, wie die erstmals ausgetragene Junioren-Liga, im Programm der Warnemünder Woche zu verankern.

Die großen Regattawochen der deutschen Segler, mit ihren vielfältigen Jollenklassen, bieten optimale Möglichkeiten für die zahlreichen Zuschauer, sich die einzelnen Rennen direkt von der Promenade aus anzusehen. Mehr „Segelsport zum Anfassen“ geht kaum. Und selten stand unser Sport so sehr im Mittelpunkt des Interesses von Urlaubern und Tagesausflüglern, die spontan vorbei flanieren und sich dann von der Spannung und Dramatik bei den Tonnenrundungen und Zieldurchgängen anstecken lassen.

In dieser Ausgabe des Liga-Magazins setzen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die drei Spielorte der kommenden Events. Die Segelreviere vor Travemünde, Kiel und auf dem Berliner Wannsee sind seit Jahrzehnten bewährte Austragungsorte für nationale und internationale Meisterschaften, die Infrastruktur vor Ort steht und die Organisatoren haben schon oft bewiesen, dass sie so große Felder mit entsprechend anspruchsvollen Seglern managen können.

Für das Liga-Magazin haben wir vor Ort nachgefragt, was das Besondere an dem jeweiligen Segelrevier ist. Worauf beim Festlegen der Taktik geachtet werden muss. Mit welcher vorherrschenden Windrichtung zu rechnen ist. Und auch, an welchem Tresen nach dem Rennen über Manöver, Bootshandling und die Teamaufstellung der Bundesligisten gefachsimpelt wird.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen der zweiten Ausgabe des LIGA Magazins 2016,

Ihre Sandra-Valeska Bruhns und Ihr Ralf Abratis

Informationen rund um die Segel-Bundesliga

Lesen Sie hier in Interviews und Berichten, worum es bei der Deutschen Segel-Bundesliga geht, warum das Regattasegeln im Format einer Vereinsliga ein durchaus stimmiges Konzept ist und über die bisherigen und weiteren Entwicklungen einer frischen Idee für den Segelsport:

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Das Boot & die Vereine der 1. Liga

18 Erstligisten kämpfen auf J/70 der amerikanischen Werft J/Boats im One-Design Format um die begehrten Podiumsplätze und auf der anderen Seite auch gegen den Abstieg in die 2. Liga:

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Ebenfalls in der 2. Bundesliga ringen auf Grund der steigenden Nachfrage 18 weitere Vereine seit der Saison 2014 um bestmögliche Platzierungen und den damit verbundenen Aufstieg in die 1. Liga. Hier ist die Einheitsklasse B/one der fränkischen Traditionswerft Bavaria das Boot der Wahl für die Wettfahrten:

Veröffentlicht am : 16.04.2015