Förderprogramm

IMMACs siebter Streich: 20 neue Optis für acht Vereine und eine Schule

September ist Bescherungszeit – zumindest für die Vereine und Segelinitiativen, die sich beim Förderprogramm der IMMAC um Trainingsoptimisten beworben haben. In Kappeln an der Schlei wurden am Freitag 20 Optimisten aus dem Förderprogramm des Investment-Spezialisten übergeben. Damit hat IMMAC in den vergangenen sieben Jahren 120 Optimisten bundesweit vergeben.

Die Vereinsvertreter freuten sich über die neuen Optimisten von der IMMAC. Foto: ra

Die Vereinsvertreter freuten sich über die neuen Optimisten von der IMMAC. Foto: ra

Matthias Graf zu Castell-Rüdenhausen, Leiter der IMMAC-Kommunikation, freute sich, die Vertreter aus den Vereinen aus ganz Deutschland begrüßen zu können. Die weiteste Anreise nahm der SC Prien auf sich. Vom Chiemsee waren Lothar Demps und Walter Schmiedt gekommen, um zwei frische Dinghis entgegenzunehmen, die in den vergangenen Wochen bei den Schleswiger Werkstätten von Menschen mit Behinderungen ausgebaut worden sind. Auf „Woge“ und „Welle“ wurden die neuen Priener Optis getauft und sollen in Zukunft den Jugendlichen den Umgang mit genau diesen vermitteln.

Vom SC Crefeld waren auch die Jugendlichen mit nach Kappeln gekommen, die bald auf dem heimischen Revier in den stabil gebauten Trainingsoptis segeln werden. Und Dominik, David und Luca gaben ihren Optis auch Namen ganz nach ihrem Gusto: „Ich war's nicht“ und „Hetz mich nicht“ werden demnächst neben „Ostwind“ und „RAUMSchiff“ auf dem Elfrather See eingesetzt werden.

Die weiteren Optis, deren Erstellung auch durch die Ostseeklinik Schönberg-Holm und Baker Tilly Roelfs möglich wurde, verteilen sich über ganz Deutschland. „Elbauf“ und „Elbab“ wurden vom Mühlenberger SC abgeholt, „Fontane I“ und Fontane II“ gehen zum SC Lindow. Kino- und Fernsehstars wie „Nemo“ und „Dorie“ bzw. „Ernie“ und „Bert“ sind die Namenspaten für die neuen Jollen des WSSC St. Leon Rot und des SC Sarstedt. Während der SRSV Plön mit „Flotte Lotte“ und „Flotte Liese“ fix unterwegs sein will, hebt die SV Sinstorf mit „Reiher“ und „Seeschwalbe“ sogar ab. Und das Augustum-Annen-Gymnasium hat mit seinen Optimisten gar höheres im Sinn. „liberté“ und „le soleil“ werden in Görlitz in den Schulbetrieb integriert.

Während sich die Segelgruppen über die kommenden Stunden auf dem Wasser freuen, ist für die Schleswiger Werkstätten der Ausbau der Boote stets eine besondere Freude. Die Rümpfe werden bei Fibergkas Technik in Neu Wulmsdorf gefertigt und werden dann an der Schlei auf Hochglanz poliert, ausgestattet und bekommen ihren besonderen Chic durch die Holzarbeiten. „Es ist super, dass wir hier in großer Stückzahl fertigen können. Dadurch sind unsere Beschäftigten gut einzubinden“, sagt Jan-Henrik Schmidt, der Einrichtungsleiter der Schleswiger Werkstätten. Und sein Werkstattleiter Thomas Pranskat ergänzt: „Unsere Beschäftigten werden immer besser und wir geben ihnen das Zutrauen, das sie brauchen. Inzwischen übernehmen sie auch Holzarbeiten an den großen Maschinen.“

Die gute Verbindung zu den Schleswiger Werkstätten wird von der IMMAC intensiv gefördert. Und so brachte Matthias Graf zu Castell-Rüdenhausen auch ein Präsent als Zeichen der Anerkennung mit: einen neuen Satz Segel für einen historischen Holz-Piraten, der gerade in den Werkstätten aufgearbeitet wird und bald die Beschäftigten auf das Wasser bringen soll.

Veröffentlicht am : 15.09.2017