Segler-Verband Niedersachsen

Thomas Gote übernimmt das Ruder in Niedersachsen

Der neue 1. Vorsitzende des Segler-Verbandes Niedersachsen heißt Thomas Gote und kommt aus Nordrhein Westfalen. Er segelt jedoch auf einem niedersächsischen Binnensee, dem Dümmer, und ist amtierender deutscher Vizemeister in der Klasse der 15er-Jollenkreuzer.

Starker Auftritt: Fünf Landesvorsitzende in Hannover: Andreas Völker (Hamburg), Jochen Nagell (Bremen), Volker Radtke (Niedersachsen), Winfried Wolff (Berlin) und Bodo Bartmann (Mecklenburg-Vorpommern/Stv. Vorsitzender des Seglerrates). Foto: Hell

Starker Auftritt: Fünf Landesvorsitzende in Hannover: Andreas Völker (Hamburg), Jochen Nagell (Bremen), Volker Radtke (Niedersachsen), Winfried Wolff (Berlin) und Bodo Bartmann (Mecklenburg-Vorpommern/Stv. Vorsitzender des Seglerrates). Foto: Hell

Gote tritt die Nachfolge von Volker Radtke (73) an, der nach insgesamt 14-jähriger Tätigkeit als Chef des Landesseglerverbandes auf eine Wiederwahl verzichtet hatte. Der 54-jährige neue 1. Vorsitzende segelt seit seinem zwölften Lebensjahr und bewegt nach Jahren im Laser und Piraten nun einem 15er Jollenkreuzer mit großem Erfolg. Zweimal errang er die Deutsche Meisterschaft und viermal wurde er Vizemeister dieser Klasse. Im Vorstand des Segler-Verbandes Niedersachsen bekleidet er seit zehn Jahren des Amt des Sportwarts Binnen. Er gehört der Seglervereinigung Hüde an, die ihren Sitz am Dümmer hat. Mit anhaltendem Beifall dankte der Landes-Seglertag dem scheidenden Volker Radtke für seine langjährige engagierte Arbeit. Kontrovers diskutierten die Delegierten vor allem die Fragen um die Neuregelung des Befahrensverbots für die Nationalparks in der Nordsee sowie die Beitragserhöhung. Zum Abschied Radtkes waren Weggefährten aus dem Seglerrat, die Vorsitzenden der Nord-Länder sowie Berlin angereist. Bodo Bartmann (Mecklenburg-Vorpommern) vertrat zudem als Seglerrats-Vizepräsident den Seglerrat und den Deutschen Segler-Verband. Zusammen mit Winfried Wolff (Berlin), Andreas Völker (Hamburg) und Jochen Nagell (Bremen) dankte Bartmann Radtke für dessen Einsatz für den Segelsport. Nagell gratulierte mit leeren Händen. „Die Nordlichter haben Dir vor sechs Jahren bei Deinem ersten Abschied einen Silbernen Teller mit Gravur geschenkt. Heute ist Silber deutlich teurer. Also sei bitte zufrieden mit dem einen Teller“, so der Bremer. Eine zwei Gravur dürfte vermutlich noch möglich sein. Radtke war nach seinem Abschied 2011 zwei Jahre später nach dem Ausscheiden des Nachfolgers Peter Döscher eingesprungen, als der Landesseglerverband einen Nachfolger suchte.
In den Mai-Ausgabe des Sportschippers und der Segler-Zeitung lesen Sie Alles über den Verbandstag des Segler-Verbandes Niedersachsen. (tk/hh)

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