Trans-Ocean

Preise für Susanne Huber Curphey und Jimmy Cornell

In den altehrwürdigen, festlichen geschmückten Hapag-Hallen in Cuxhaven fand am 25. November, das traditionelle Jahrestreffen des Trans-Ocean e.V. statt. Vor zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland wurden auf der abendlichen Festveranstaltung die begehrten Preise vergeben.

Der Ocean Award wurde, in diesem Jahr, an die Segellegende Jimmy Cornell vergeben.

Der Ocean Award wurde, in diesem Jahr, an die Segellegende Jimmy Cornell vergeben.

Mit dem Weltumseglerpreis ausgezeichnet wurden Dr. Peter Bochnik und Helga Langer, SY Twiga; Dr. Birgit Mester und Dr. Karl Kranemann, SY African Affair; Jens und Dagmar Garlin, SY Garlix; Manfred und Anneliese Stoll, SY Tulasi und Dr. Constantin Goth, SY Hapa Na Sasa.

Für die erfolgreiche Bewältigung der Regatta-Etappe Rio-Horta im Rahmen der Regatta Rio-Horta-Helgoland erhielt die Crew der Walroß IV vom ASV Berlin den Zinnbecher.

Im Anschluss daran durchzog ein Hauch arktischer Kälte den Festsaal: Die begehrten TO-Medaillen wurden verliehen. Preisträger waren ausnahmslos Crews, die die Nordwest-Passage bezwungen haben. In West-Ost-Richtung Dr. Heide und Erich Wilts mit ihrer SY Freydis und bereits 2016 Claudia Rehklau und Jürgen Michallik (†) mit der SY Caledonia. In entgegengesetzter Richtung unterwegs waren Wolfgang Slanec und Doris Renolder auf der SY Nomad sowie Thomas Witt und Tatjana Hartmann mit SY Breakpoint.

Unter großem Applaus wurde der TO-Preis an Susanne Huber-Curphey vergeben, die der Preisvergabe live zugeschaltet war. In der Laudatio wurde die beispielgebende und herausragende Seemannschaft hervorgehoben, die der Leistung zu Grunde liegt. Susanne Huber-Curphey ist die erste Frau, die die Nord-West-Passage einhand bezwungen hat. Sie ist damit auch die erste Frau, die den TO-Preis zum zweiten Mal erhält.

Abgeschlossen wurde der Preisreigen durch die Vergabe des Ocean Award. Für seine seglerische Lebensleistung, mehr aber noch aufgrund der unbestrittenen Verdienste um das Blauwassersegeln hat die Preisjury entschieden, den diesjährigen Ocean Award an die Segellegende Jimmy Cornell zu vergeben. In der Laudatio wurde vor allem die Breitenwirkung von Jimmys Aktivitäten hervorgehoben: die Publikation wichtiger nautischer Handbücher, genannt seien hier nur die „Segelrouten der Welt“ und „Cornells Atlas der Ozeane“, die Gründung der Informationsquelle noonsite, die Gründung der ARC und nun der Odyssee, die zahlreichen Seglern bei den ersten Schritten in die Langfahrtpraxis halfen und helfen.

Der Abend klang aus mit einem dreifachen hipp hipp hurra.

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Veröffentlicht am : 26.11.2017