Kieler Woche

Service für Teilnehmer und Grüße aus Kiel in die Welt

Für die Firmen, die auf der Sponsorenmeile in Schilksee einen Reparaturservice für Segel und Boote anbieten, gilt: Weniger Wind bedeutet weniger Arbeit. Das hat sich dann spätestens ab Donnerstag geändert.

Segelservice von North Sail. Foto: Kieler Woche / Katrin Heidemann

Segelservice von North Sail. Foto: Kieler Woche / Katrin Heidemann

Doch auch ohne starken Wind rattern die Nähmaschinen der Segelmacher am Stand von North Sails in der Kieler Woche täglich. „Da an der ersten Regattatagen wenig Wind herrschte, mussten wir bislang noch keine Nachtschichten schieben. Trotzdem haben wir den ganzen Tag zu tun. Auch kleine Reparaturen beanspruchen Zeit“, erklärt North Sail-Mitarbeiter Michael Waterstradt. Häufig ließen Neuankömmlinge unter den Sportlern alte Schäden an ihren Segeln vor ihrem ersten Start auf der Kieler Woche reparieren. Andere kämen vorbei, um am Stand ihre Segel mit Nummern und Länderkürzeln zu bekleben.

Etwas weniger Arbeit fällt am Nachbarstand an, wo die Firmen International und Knierim einen kostenlosen Bootsreparaturservice anbieten. „Im Vergleich zu den Vorjahren haben wir bisher wenig zu tun. Erste größere Reparatur war das Flicken zweier Bootsrümpfe nach einer Kollision in der Bootsklasse 2.4 mR. Unser Service soll helfen, dass kein Teilnehmer wegen eines Schadens aufgeben muss“, sagt Standmitarbeiter Jean-Pierre Martius.

International / Knierim auf der Kieler Woche

Reparatur der 2.4mR bei International/Knierim. Foto: Kieler Woche / Katrin Heidemann

Schon zum zehnten Mal in Folge zählt der weltweit größte Segeltuchhersteller, Dimension Polyant, zu den Sponsoren der Kieler Woche. Auf der Sponsorenmeile fasziniert das Unternehmen mit Sailcloth Technology. „Die Leistungsdichte auf den Regattabahnen nimmt von Jahr zu und damit auch die Bedeutung des Materials. Unser Bestreben ist es, mit gleichbleibend hohem, professionell wiederholbarem Standard für die entscheidende Prozente im Kampf um die Spitze zu sorgen“, so Robert Kühnen, Vizepräsident Sales und Marketing bei DP.

Guten Zulauf von den Regattateilnehmern verzeichnen die Mitarbeiter der Firma Crewsaver an ihrem Stand. Die Regattawesten waren heiß begehrt. Außerdem stellt die Firma Rettungswesten für die Medienboote sowie Regattatonnen für die Wettfahrten.

Ebenfalls zum Einsatz im Regattageschehen kommen während der Kieler Woche die Drohnen der Firma DJI. Am Stand des Sponsor in Schilksee können Besucher eine besonders kleine und intelligente Drohne selbst fliegen lassen und per Handbewegungen steuern.

boot Lounge

Grüße aus der boot-Lounge in die Welt. Foto: Kieler Woche / Segel-bilder.de

„Play now“ lautet die Aufforderung im Zelt der boot Düsseldorf in Schilksee. Bei der aktuellen Kampagne des Kieler Woche-Sponsors können die Besucher per Foto oder Video auf Facebook und Instagram Grüße von der Kieler Woche in die Welt hinaus schicken. Das Ziel ist eine virtuelle Fotowand mit 1000 Grüßen. Zur Belohnung erhält jeder Teilnehmer einen Keks mit boot-Logo. „Die Aktion wird besonders von den internationalen Teilnehmern gut angenommen, genauso wie die boot-lounge als Ort zum Ausruhen und Surfen im Internet vor und nach den Regatten“, sagt Anja Hendrischk, die als Event-Managerin für die boot Düsseldorf tätig ist. Die Lounge ist während der Kieler Woche täglich von 7.30 Uhr bis Mitternacht für Segler und Kieler Woche-Besucher geöffnet. Grüße vom blauen Sofa aus können von 15 bis 22 Uhr in die Welt hinaus geschickt werden.

Heute starten die Olympischen Klassen sowie 420er, J/70, J/80 und Melges 24 um 11 Uhr, die Para Worlds mit Hansa 303 und 2.4mR um 12 Uhr.

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Veröffentlicht am : 24.06.2017