Kieler Woche

„Team Reich und Schön“ findet Segeln megacool

Auf sechs Booten segelten Prominente aus den Bereichen Sport, Modewelt und Entertainment bei Sonnenschein mit viel Engagement und Spaß um die Wette.

Schönes Segeln (v.l.): Vanessa Fuchs, Hanna Hiltrop und Daniela Michalsky (Models). Foto: Kieler Woche/www.segel-bilder.de

Schönes Segeln (v.l.): Vanessa Fuchs, Hanna Hiltrop und Daniela Michalsky (Models). Foto: Kieler Woche/www.segel-bilder.de

„Das Segeln war megacool. Wir hatten einen super Skipper und waren in der zweiten Runde ein richtig gut eingespieltes Team“, erzählt Anna Hiltrop aus dem „Team Reich und Schön“. Das deutsche Model war zum zweiten Mal beim Prominenten-Segeln auf der Kieler Woche mit von der Partie und freute sich über eine bessere Platzierung als im Vorjahr. Gemeinsam mit Model-Kollegin Vanessa Fuchs war sie in den zwei Rennen für das Vorschiff zuständig. „Das war recht sportlich, und wir haben uns sicher ein paar blaue Flecke geholt. Die müssen bis zur Fashion Week wieder weg sein“, so die Models mit einem Lachen.

„Monstergeil“ fand Schauspieler Simon Licht das Prominenten-Rennen. Als erfahrener Segler übernahm er im „Team Entertainment“ das Steuern. In der Bootsklasse J/70, die im Audi e-tron Cup gesegelt wurde, hatte er zuvor noch keine Erfahrung. „Der Bootstyp ist extrem wendig und schnell. Ich bin im kommenden Jahr gerne wieder dabei“, sagt der leidenschaftliche Segler. Skipperin des Entertainment-Teams war Jenna Wolf. „Da Simon Licht das Steuern übernommen hat, habe ich mich um die Taktik gekümmert. Es war nett, sich zur Abwechslung einmal herumkutschieren zu lassen“, meint die Seglerin. Das Rennen mit den Prominenten hätte viel Spaß gemacht. Am Liebsten wäre ihr Team noch eine dritte Runde gesegelt. „Nach einem etwas holprigen Start, liefen alle Manöver sehr gut“, so Wolf.

Das „Team Adrenalin“ mit Rennfahrer Tom Kristensen, dem Eishockey-Experten Rick Goldmann und Fußballer Hauke Wahl war überrascht, wie sportlich das Segeln auf den Bundesliga-Booten ist. „Da gibt es viel zu tun, aber nach einer umfassenden Einweisung hatten wir einen guten Start und ein prima zweites Rennen“, sagt Kristensen. Ebenso wie die anderen Teams waren die Sportler begeistert vom Audi e-tron Cup bei Sonnenschein und guten Windbedingungen.

Aktuell: Für den heutigen Tag bereiten zwei versetzte Gewitterfronten den Organisatoren der Kieler Woche Probleme. Die erste Front führte zu einer Startverschiebung. Die zweite am Abend wird vermutlich die Wettfahrten gegen 17 Uhr beenden. Nach fünf herrlichen Sonnen- und Windtagen zeigte die 135. jährige Kieler Woche mit viel Regen und Gewitterwarnungen die andere Seite. Auch bei Regen kann gesegelt werden, doch eben nicht bei Gewitter.
Um 11.30 Uhr gingen die Startschiffe raus auf die Bahnen.

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Veröffentlicht am : 22.06.2017